radioeins Location Check (13.03.07)

 

Der Pizzaklub

Es gibt Restaurants, da geht man ein-, zweimal hin und dann hat man den Laden vergessen. Und dann gibt es die Lieblingsrestaurants, die man sofort ins Herz schließt und dann immer wieder dort hingeht. Diese Lieblingsrestaurants sind die Felsen in der Brandung des Alltags!

Seit fünf Wochen gibt es so einen neuen Fels in der Brandung von Schöneberg: den Pizzaklub in der Katzlerstraße 10, Ecke Großgörschenstrasse (Nähe S-Bhf. Yorkstraße).

Der Pizzaklub bietet neapolitanische Küche, vor allem Pizza und Pasta. Die Preise bewegen sich zwischen 4,40 € (Pizza Marinara) und 8 € (Pizza mit Büffelmozzarella, Kirschtomaten und Basilikum). Die hausgemachte Lasagne kostet 6,20€. Es gibt unter anderem zwei solide offene Weine (halber Liter für 6,40 €), das italienische Bier (Peroni) kostet 2,50 €. Geöffnet ist außer montags immer von 17 Uhr bis 24 Uhr.

Kritiker: Cora Knoblauch

Zitty Spezial: Essen & Trinken, 2007/2008/2009

Pizzaklub

Ein sehr freundliches deutsch-sizilianisches Team bäckt Pizzas, die nicht nur groß, sondern einfach gigantisch sind. Neben klassischen Geschmacksrichtungen kann man im Pizzaklub aber auch echte Entdeckungen machen - etwa die mit Salsiccia belegte Pizza, die von einem sehr delikaten Gemüse abgerundet wird. Gegen Aufpreis gibt‘s alle Pizzas mit Büffelmozzarella. Von der Wand grüßen Kurt Cobain und Nick Cave - Punkrock und Pizza gehen eben nicht nur im Kreuzberger Casolare zusammen.

Punk rock and pizza? Chow down on innovative, oversize pies while gazing at images of Kurt Cobain and Nick Cave.

www.tip-berlin.de/essen-und-trinken/
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Die riesigen Pizzen nach neapolitanischer Art locken Italiener von überall an.

Auch den Berlinern ist das gemütliche Lokal ans Herz gewachsen und so finden sich dort ganze Freundeskreise zum Pizza essen ein. Kreativ und nicht klassich neapolitanisch ist die Einrichtung. Von der Wand gucken einem Nick Cave und John Lennon beim Essen zu.

Zitty 06/2007

In weiter Ferne, so nah: Die beste Pizza im Niemandsland zwischen Schöneberg und Kreuzberg

...Rote Insel...Um die Ecke, fast schon am Kleistpark, stößt man auf das alteingesessene Lucky‘s, wo die Tomatensauce pepperonigeschärft ist und man zum Ablöschen fränkisches Bier bekommt. Die ehemals einzig echte italienische Gastronomie auf der Insel, das Aroma, ist ein nettes Restaurant - doch nicht gerade günstig, wenn man eine schnelle Pizza will.

Vor wenigen Wochen hat nun das Aroma ernstzunehmende Konkurrenz bekommen. Der Laden ist eine Entdeckung. Früher befand sich hier das Dolce e Salato, wo es in schmucklosem Imbiss-Ambiente gute, aber teure Pizza gab. Jetzt kleben überlebensgroße Poster von zumeist toten Rockstars an den Wänden, damit das Lokal nach der Renovierung nicht zu aufgeräumt wirkt. An den Tischen kämpfen die Gäste mit ihren auf Holzbrett und Backpapier servierten Riesenpizzas. Zwischendurch bringt die charmante Bedienung einen milden Grappa zur besseren Verdauung, die angesichts solcher Portionen zusätzlich angeregt werden soll.

Sehr fein: Pizza Salsiccia, auf der neben der delikat gewürzten Wurst ein ebenso wohlschmeckendes wie wohlklingendes Gemüse liegt: Cime die rapa oppure Friarelli. Das stammt aus Süditalien und schmeckt wie eine Mischung aus Spinat und Brokkoli. Gourmets dürfen ihre Pizza gegen 2 Euro Aufpreis mit feinem Büffelmozzarella optimieren, auch sonst darf man Verschiedenes dazukombinieren. Preislich liegen die Pizzas, von denen man auch zu zweit satt wird, zwischen 4,80 und 7,50 Euro. Das Schöneberger Publikum nimmt das dankbar an. Und auch wenn es bis zum nächsten Supermarkt immer noch fast eine Tagesreise ist - was die Pizza-Versorgung angeht, hat sich auf der Roten Insel viel getan.

Berliner Morgenpost: Neu in Berlin - Eröffnung des Tages

„Pizzaklub“ - authentisch italienisch

So beschreibt Inhaberin Steffanie Kühn ihr kleines Restaurant. Nudelgerichte z.B. vegetarische „Penne Primavera“ 5,80 €, 16 original neapolitanische Pizzen ab 4,40 €, serviert auf einem Holzbrett mit Pizzamesser. „Wein wird aus dicken Gläsern getrunken, die Pizza mit der Hand gegessen, wie in Italien“, schwärmt die Chefin. „Die Rezepte sind von unserer Köchin Elisa, die aus Neapel kommt und nur Zutaten aus ihrer Heimat verwendet.“

Schöneberger Morgen, August 2007

Willkommen im Klub

Haben Sie schon einmal eine „echte“ Pizza gegessen? Der knusprig dünne Teig duftet würzig, darauf leckerer Büffelmozzarella, fruchtige Kirschtomaten und frisches Basilikum oder aromatischer Parmaschinken mit Rucola und Parmesansplittern. Vergessen Sie, was Sie in herkömmlichen Pizzerien serviert bekommen. Im Pizzaklub gibt es die traditionellen Pizzen nach neapolitanischem Rezept. Die Zutaten, frisches Cime die rapa, ein grünes Gemüse aus Süditalien, das wie eine Mischung aus Spinat und Brokkoli schmeckt, die Salsiccia, eine deftige Bauernwurst, der Büffenmozzarella oder der leckere Hauswein werden aus Italien eingeführt. „Die Rezepte für all die Pizza und Pasta hat Elisa aus Italien mitgebracht“, erzählt Steffanie Kühn. Beide waren auf der Suche nach einem Ort, wo man sich mit Freunden treffen kann, wo es gutes italienisches Essen gibt und die Atmosphäre stimmt.

Daraus entstand die Idee, solch einen Ort selber zu gestalten. Als in ihrer Nachbarschaft ein Laden frei wurde, ging dann alles relativ schnell. Die Ecke Katzler- Größgörschenstraße passte ins Konzept. Eine relativ ruhige Wohngegend, gut für gemütliches draußen sitzen, und trotzdem ein lebendiger Stadtteil...

Steffanie Kühn interessiert sich für ihren Kiez. Die Teilnehmer am 1. Kiezgespräch im KuK in der Kulmer Straße überraschte sie mit einer Ladung Pizza. Jetzt sitzt sie in der Planungsgruppe Stadtteilfest für den Kulmer Kiez, die bei den Kiezgesprächen eingerichtet wurde.

Der Pizzaklub kommt gut an. Türkische und deutsche Familien, Studenten und Studentinnen, Feinschmecker, Touristen, Friedhofsbesucher oder Anwohner, die nach der Arbeit auf dem Weg von der S-Bahn nach Hause im Klub „hängenbleiben“, sie alle zählen zu den Freunden der gepflegten Pizzakultur. Die Pizza wird auf einem Holzbrett zusammen mit einem Pizzamesser serviert. Traditionell wird sie in Italien mit den Händen gegessen. Wer möchte, bekommt natürlich Messer und Gabel. Also, Freunde der Pizzakultur, willkommen im PIZZAklub.

tip Edition 2008 - Speisekarte

Neu & Gut

Gastro-Starter im Gespräch: Steffanie Kühn (40), Inhaberin vom Pizzaklub

tip: Wann geht man in Berlin abends essen?

Wenn man Hunger hat! In Berlin hat ja immer alles auf.

tip: Wie sieht der ideale Gast aus?

Er ist treu, lustig, hungrig und tierlieb, weil manchmal unsere zwei Hunde im Restaurant rumlaufen. Und ehrlich sollten die Gäste sein, denn wir schreiben nichts auf.

tip: Gibt es Dinge in der Küche, die der Koch nicht mag?

Ich stehe selber vor dem Ofen und backe die Pizzen. Was ich nicht mag ist Zwiebelschneiden. Und wenn Gäste reinkommen und sich beschweren, dass die Pizzen zu groß sind.

Den Charme einer gemütlichen WG-Küche strahlt der neue Italiener in der Katzlerstraße aus. Die Pizzen und die Pasta werden nach neapolitanischer Art ohne viel Schnickschnack zubereitet. Und von den großen Pizzen wird bestimmt auch eine komplette WG satt.